Von der Höhle raus auf die Weide

Heute fängt die 2. Staffel der Höhle der Löwen an. Ein Jahr ist es her als wir dort vor den fünf Investoren traten.  Wir ernähren uns gerne gesund und ausgewogen, aber möchten nicht Stunden hinterm Herd verbringen und nicht immer nur zu Salatbars laufen. Eine Alternative musste her. Es muss lecker und einfach sein, satt machen und nicht zu viel kosten. Das zu leisten haben wir mit einem Gastro-Konzept, das wir Protero nannten, versucht und wurden damit sogar von Vox in die Show eingeladen statt uns zu bewerben. Viel nahmen uns viel vor – zu viel. Wir nahmen die Tipps insbesondere von Jochen Schweizer dankend an und entwickelten Protero weiter.

Was ist nach der Sendung passiert?

Wir haben unendlich viele Nachrichten von den liebsten Zuschauern der Welt erhalten, aber natürlich auch Bestellungen, die in Nachtschichten bearbeitet werden mussten.

Die Leute haben uns Mut gemacht und uns sogar Hilfe angeboten. Jemand wollte sogar Flyer für uns verteilen - so lieb. Wir hatten ja ehrlich gesagt etwas Angst vor der Sendung, da wir nicht viel Zeit hatten zu proben und uns vorzubereiten. Für uns waren die Produkte an erster Stelle und diese mussten, da wir noch ganz am Anfang standen, zur Sendung fertig entwickelt werden. Die ersten Muster unseres Weide Wheys waren erst eine Woche vor Dreh fertig.

Vom Gastro-Konzept zum Weidemilch Protein Hersteller

Die Idee damals war eigentlich Produkte aus dem Reformhaus günstiger anzubieten, indem man sie als Schüttware vom Kunden selbst abfüllen lässt oder simpel verpackt online verkauft. Um direkt im Laden zu zeigen, was daraus gemacht werden kann, haben wir die Gastronomie direkt integriert.


Wir haben in vielen Rezepten Mehl oder Zucker mit Eiweißpulver ersetzt, um sie ausgewogener und "hüftfreundlicher" zu machen. Da alles 100% natürlich sein sollte und wir auch auf die Herstellung der Zutaten achten, merkten wir aber dass wir so ein Proteinpulver selbst herstellen mussten. Michael hat seine Kontakte aus Irland angestrengt und Sammy und Marcel haben die weiteren Stationen der Produktionskette organisiert. Wir haben eine Kooperation von Milchbauern ausgewählt, da in Irland Kühe an so vielen Tagen wie kaum woanders draußen frisches Gras fressen dürfen und so die beste Milch entsteht.

Die Milch geht zu hochprofessionelle Anlagen einer Molkerei und wird dort durch Filtration und Trockensprüh-Technologie zu Proteinpulver weiterverarbeitet. Es wird absolut keine Chemie dafür eingesetzt.

Das Pulver geht dann zur Mühle unseres befreundeten Müllers aus unserem Heimatort Renningen bei Stuttgart. Er hat extra einen Gluten-frei Bereich, bevor manche Angst bekommen. Dort mischen wir es mit natürlichen Aromen und füllen es in umweltfreundliche Tüten ab. Die fertigen Produkte schicken wir zu Amazon und zu unserem Lager in Hallein in den Alpen von wo sie die Reise zu den Menschen antreten und bspw. zu leckeren Pancakes gemacht werden.

Vielen Dank an alle lieben Unterstützer!

Eurer Protero Team

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